Konventionelle Sicherungssysteme wie sie zum Beispiel an den Ausgängen von Kaufhäusern als Diebstahlsicherungen installiert sind, bestehen aus aufwendigen Geräten und Sensoren an den Türen und passiven Alarmmodulen, die an den zu schützenden Waren angebracht sind. Beim Passieren einer "verbotenen" Tür beeinflussen die Alarmmodule das zwischen den Sensoren bestehende labile elektromagnetische Feld. Dadurch kann das an der Tür installierte System einen Alarm geben um anzuzeigen, daß jemand mit einem Alarmmodul diese Tür passiert.
Diese Alarmmodule sind passiv und kommen ohne Elektronik und Stromversorgung aus. Nachteilig für diese Sicherungssysteme sind die teure Elektronik und voluminöse Sensoren (meist als Säulen ausgebildet) an jeder Tür. Der entscheidende Nachteil ist aber, daß das eine Tür passierende Alarmmodul selbst kein akustisches Signal abgeben kann, also nicht geortet werden kann. Aufgrund der über 50 Jahre langen Erfahrungen von BRÄHLER ICS im Mietservice wurde festgestellt, daß sich konventionelle Sicherungssysteme nicht für den Schutz von Konferenzempfängern "gegen Schwund" eignen. Wenn z.B. nach einer Sitzung viele Delegierte gleichzeitig eine Tür passieren und das Sicherungssystem nur an dieser Tür selbst Alarm gibt, ist es so gut wie unmöglich, alle Personen anzuhalten und nach "vergessenen" Empfängern zu befragen.
Die Funktion
Nur wenn alle Empfänger selbst einen akustischen Alarm geben können, ist eine einfache Identifizierung möglich. Über diese und weitere wesentliche Eigenschaften verfügt INFRACOM GUARD, ein von BRÄHLER ICS entwickeltes Sicherungssystem zur Vorbeugung gegen Empfängerverluste.
INFRACOM GUARD Sicherungssysteme bestehen aus einem oder mehreren netzbetriebenen Signalgebern, den angeschlossenen Induktionsschleifen und den Alarmmodulen, die in INFRACOM GUARD Empfängern integriert sind und die in ausreichend großen Geräten auch nachträglich eingebaut werden können. Die Induktionsschleifen werden an Türen, die von Konferenz-Organisatoren und/oder Betreibern der Konferenztechnik bestimmt werden, installiert. Die so gesicherten Bereiche können durch auffallende Warnschilder markiert werden.
Wird ein INFRACOM GUARD Empfänger durch eine mit INFRACOM GUARD geschützte Tür gebracht, so wird das bis dahin "passive" Alarmmodul durch das elektromagnetische Feld der Sensorbereiche aktiviert. Das Alarmmodul schaltet danach in seinem Empfänger einen unüberhörbaren Signalton ein.